einmal in die welt und zurück
Mittwoch, 4. Februar 2026
Wenn ich was nicht über Kirchen wusste, dann jetzt alles
Schön warm duschen und das ganz lange. Was zu Hause für Sparmaßnahmen sorgt, wird hier voll ausgenutzt. Und dann zum Frühstück. Das Restaurant ist wieder leer. Die Bedienung ist echt gut drauf und freundlich: "ich bringe Ihnen alles was sie wollen, naja ok fast alles ;)" Max wartet sicher schon im Büro ich wollte gegen 11 Uhr da sein. Es ist nur eine Fahrt von 30 Minuten. Die Sonne scheint schon wieder so schön, aber es ist immernoch Arschkalt. Hab heute morgen gelesen, dass die Ostsee um Rügen stellenweise zugefroren ist. Mal sehen ob ich mir das morgen ansehen kann, aber auch um Prerow und Zingst soll es viel Eis auf See geben.
Max sitzt im Büro und arbeitet fleißig, seine Kollegin, Bärbel, ist auch da, nur Leon fehlt (der Azubi). Max macht nur noch ein paar Kleinigkeiten und dann können wir in die Stadt gehen. Er berichtet mir noch von der Veranstaltung heute Abend und dass seine Chefin etwas Planlos ist. Es müssen noch Getränke gekauft werden und vor Ort dann alles vorbereitet. Macht man natürlich alles am gleichen Tag ;) Wir sprechen über ein paar Reisen, Max ist mit seinem Freund ab Freitag dann auf den Kanaren um mit MeinSchiff eine Kreuzfahrt zu machen. Während des Gespräches kommt uns ein neuer Gedanke zu einem Reiseziel. Welches wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel. Es ist schon gebucht ;) Max, Johannes und ich werden im April gemiensam ein noch sehr unbekanntes Land erkunden. Das hat kaum einer auf dem Schirm und weit ist es auch nicht. :)
Die Chefin kommt rein ;) "Das ist der Herr Kühn, der uns den neuen Drucker verkauft hat" meint Max. DIe Dame schaut mich etwas musternd an: "aha, und sind wir denn zufreiden?" Herjeh, die ist ja mal aus dem gleichem Universum wie mein Chef. Vielleicht sollte ich die beiden bakannt machen. ;) Dann meint Max: "ja und er bucht gerade eine Reise nach ...", die Augen werden immer größer, der mund kreuselt sich etwas: "aha, na das klingt ja abenteuerlich". Ich schau sie einfach nur an. Darauf reagiere ich nicht so. Max meint, die macht sonst nuch so 5 Sterne Urlaube. Naja, das kann man tun, ist aber eben absolut langweilig.
Sie hinterläßt dann noch Ihre Kreditkarte bei Max, damit der dann noch im Handelshof die Getränke für den Abend einkaufen kann: "ruf mich dann an, damit wir absprechen können was du holen musst" und mir diesen Worten verschwindet die Dame wieder.
Nun gut, ich begleite Max und wir machen einen großeinkauf, Bier, Saft, Cola, Prossecco... Seine Chefin ist natürlich nicht erreichbar. Ist wie mein Chef, wenn du was von Ihm möchtest, keine Chance, aber wehe du gehts nicht ans Telefon, Stundenlang hab ich versucht dich zu erreichen...
Nun als es zum Bezahlen geht, meint Max: "schön das ich die KK habe, aber ich brauch ja auch die PIN und wenn die nicht ausreicht müsste ich ja unterschreiben. Das darf ich ja gar nicht" Chefin ist natürlcih nicht erreichbar. Also fahren wir weider ins Büro, sind nur 5 Minuten weg, holen Geld und weider zurück zum Handelshof :). Dann alles ins Auto bei Max und ab nach Rostock rein.
Es ist verdammt kalt immernoch und wir suchen uns ein Café. Plaudern über Kolleginnen und Kollegen, Azubis, Chefs, und über unsere Reise. Am Ende stimme ich noch der Abendveranstaltung zu. ;) Das wird richtig toll: "Bärbel hat Bulletten gemacht und jeder von uns bringt was zu essen für die Kunden mit" :)
Im Einkaufscenter, indem das Café ist, gibt es auch einen Blue Brixx Laden. Für alle die die nicht wissen was das ist, die bessere Alternative zu Lego. ;) Gleich mal Gabriel fragen ob der was brauch: "ich brauch nichts, danke. Aber was mich brennender interessiert, Warum hat ostock einen Blue Brixx Store und Leipzig nicht?" Ja wir ahben dafür Lego :D Und ja ich habe mir etwas gegönnt ;) Eine Boeing 747, die erste die 1969 abgehoben ist. So ein Higlight bekommt man nicht alle Tage.
Danach fahren wir zu Max wo Johannes noch mit den Taomaten Mozzarella Oliven Sticks besschäftigt ist, die es dann heute Abend auch noch gibt. Max macht dann schon los um bei den Vorbereitungen zu helfen und ich bleib noch bei Johannes. Fahre dann mit der Tram wieder rein. Johannes ist schon am Kofferpacken. Max hat noch nichts vorbereitet und das obwohl beide morgen Mittag losfahren :)
Die Tram kommt hier Pünktlich und was soll ich sagen, das sind unsere alten Trams aus Leipzig :)
Um kurz nach 18 Uhr bin ich am Eventort. Leon scheint mich sogar zu erkennen und Bärbel hackt mich auf der Eintrittsliste ab ;) Chefin, max , und zwei Kolleginnen werden Vorträge zu eigenen Rundreisen halten, die man dann sogar buchen kann. Außerdem ist noch ein Herr von einem Veranstalter da GeBeCo. Der hält dann auch noch einen Reseberichtsvortag.
Die Chefin beginnt und trägt uns einen Reisebericht von 2013? vor, Rundreise durch Amerika. Wie ihr alle wisst, schaue ich mir ja immer die Vorträge unserer Azubis und Studenten an und bewerte diese. Nun was soll ich sagen, der Votrag an sich war ok, die Bilder sprachen für sich, und sie schien außerst aufgeregt, aber hat es agnz ok gemacht, was aber extrem störend war, waren die ganezn "ähm" und das sie die gesamte Vortragzeit den Monitor der hinter ihr stand ansprach. Kaum zum Publikum geschaut. Das gibt Punktabzug. Die Dame scheint mir auch ziemlich Herrisch zu sein, denn die Kollegin die die Bilder für den Vortrag zeigte, wurde immer mal angerungst. Nunja Chefin halt. Max hat seinen Votrag über das Baltikum fast aus dem Stehgreif gemacht und es war sehr gut. Allerdings, sorry Max, hat mit der Vortarg von Ulrike über den Oman am besten gefallen. Das Land hatte ich bisher gar nicht so auf dem Schirm. Aber die Bilder waren schon beeindruckend und die Kollegin hat das da allein gemacht für 5 Wochen durch den Oman. einfach traumhaft. Tante Dine war ja auch schon da :)
Und wer jetzt denkt, dass wir 3 in den Oman fliegen, NEIN ;)
Der Herr vom Veranstalter GeBeCo war dann, wie soll ich das sagen, betagter. Und Sprach fast 40 Minuten über Kirchen aus Georgien und Armenien. Also das die ganz schlicht sind und welche Fresken man da sieht und wer das genbaut hat und warum die Bögen rund sind und warum die Kreuze mit Floralen Mustern verziert sind... Während des Vortrages betrachtete ich die Chefind, die auf der Bühne in einem Sesel saß. Irgendwas stimmt an den Proportionen im Gesicht und am Busen nicht. Der Busen ist viel zu groß und die Wangenknochen viel zu deutlich. Max bestätigte dann: "Dubai und Türkei, lange Urlaub gemacht und mit "Verbesserungen" wiedergekommen". Nunja wers brauch ;) Ihre Aufmerksamkeit wich auch so langsam.
Während einer kleinen Pause erreichte mich eine Nachricht von einem meiner Kollegen, man könne im Hotel nicht einchecken, weil die Kostenübernahme nicht vorliegen würde. Gerade die Hotelgruppe mit der es aktuell eh schon Probleme gibt. Also rief ich im hotel an und klärte den Sachverhalt. Zum Glück hat man meine Telefonische Bestätigung der Kostenübernahme akzeptiert, dennoch gabs gleich eine Mail an unseren Salesmanager der Hotelgruppe. Meine Kollegen waren dankbar, dass sie das Hotel nicht selber zahlen mussten.
Gegen 22 Uhr wars dann rum. Und ich auf dem Weg ins Hotel.
Gute Nacht und bis Morgen :)
Gefühlt zu kalt
Moin, der erst wahre Urlaubstag und ich schlafe aus und das obwohl ich heute noch über 400km fahren musss. Koffer ist halbwegs gepackt und der Rest liegt hier überall rum :D. Gegen 11 Uhr hab ich es dann endlich geschafft alles zu verpacken und mich auf den Weg zu machen. Wohin? Auf den Darß. Viele werden mich jetzt für verrückt halten. Im Februar auf den Darß, bei gefühlt viel zu kalt. Laut Wetterbericht sollen es -6 Grad werden, aber durch den starken Ostwind sich wie -20 Grad anfühlen. Und dann noch fernab von fast jeder Zivilisation. Einsam und allein im Wald. Naja so schlimm ist es nicht, schließlich ist das Hotel nur 30 km von Rostock entfernt und es hat eine Sauna und einen Indoorpool und ein Wellnessbereich und so viele Zimmer. Allerdings beführchte ich, dass in dieser Jahreszeit alle Zimmer leer sind, oder zumindest fast alle.
Wie auch immer, ich bin auf dem Weg. Die Autobahn ist leer, teilweise so leer, dass ich weder auf der Gegenspur noch auf meiner ein Auto sehe. Mit 140 km/h düse ich über die Leere. Kurz vor Rostock scheint dann auch die Sonne und die Strße wird etwas voller. Dennoch schient hier alles wie ausgestorben. Um Punkt 15 Uhr treffe ich am Hotel ein. ein riesiger Parkplatz und es stehen sogar ein paar Autos hier. So wo ist nun die Rezeption? Auf dem Weg zum Parkplatz war sie ausgeschildert. Hmm, wenn ich die Rampe hier hoch gehe, dann scheint oben der Haupteingang zu sein. Aber hier oben steht ein riesiger Blumenkasten vor dem Eingang und es ist auch kein Schild dran. Komisch, vielleicht ging es wo anders rein. Ich versuch mein Glück nochmal unten. ALTER, nun bin ich hier fast einmal ums Hotel rum. Wo ist denn nur dieser Eingang? Hier gibts überall Türen ins innere des Hotels, aber kein offizieller Eingang. Ich probiere jetzt einfach eine, oh offen, rein hier. Oh gott, wo bin ich? Ellen lange Flure, sicher das das ein Hotel ist? Kommt mir vor wie eine Klinik. Kennt ihr diese Horrofile, wo man im Niemandsland ist und dann in so eine verlassene Klinik eintritt und ganz weite Flure sind und man niemanden sieht oder hört. Hier sind ganz viele Zimmer und Licht in den Fluren, aber niemand zu sehen oder zu hören. Da, ein Schild "Rezeption". ich folge dem Schild und höre leise Stimmen. Ein Fahrstuhl. Ich glaube die Rezeption ist ein Stockwerk höher. Zumindest konnte ich in diesem Atrium von da oben Stimmen hören.
Ach nee, ernsthaft? Die große Eingangstür mit dem Blumenkasten, wäre tatsächlich der Eingang gewesen, denn hier ist die Rezeption. Na hoffentlich hat mich keiner gesehen wie ich da langeschlichen bin. :D
Mein Zimmer ist in der unteren Etage, Zimmer 023.
Offenbar ist wirlich nichts los im Hotel. Ich glaube auch ich bin in meinem Hotelflügel der Einzige. Egal, wenigstens hab ich meine Ruhe. Der erste Weg, nach dem auspacken des Koffers, ist zum Strand. Bevor ich da aber auftauche muss ich mich warm anziehen. T-Shirt, Pullover, Skianzug, gefütterte Gummistiefel. ;) Was für ein Anblick, aber warm dafür. Auf dem Kopf noch Mütze und Kopfhörer, so stampfe ich gen Strand.
Ich kann die See förmlich riechen und hören und dann auch sehen. Die Sonne steht schon tief und funkelt über die verscheiten Dünen. Selbst der Strand ist voller Schnee der schon halb gefroren ist. Die Sonne beleuchtet alles in warmen gelb.
Die See ist rau, und die Poller im Meer völlig vereist.
Die Musik, teibt mich weiter zu gehen. Schritt für Schritt auf dem gefrohrenem Strand, dem Sonnenuntergang entgegen.
Es wird kalt und der Ostwind weh mitten ins Gesicht, das erschwert den Rückweg. aber ich bin tapfer und Schritt für Schritt nähere ich mich dem Hotel. Hier ist es unglaublich warm und immernoch gespenstig leer. Shining, so muss sich das anfühlen, wie im Film Shining. Leere Gänge, keiner zu hören oder zu sehen. Im Zimmer schau ich mir noch das Wellnessangebot des Hotels an. Dazu kann man sich eine APP runterladen und kann dann da im Bereich Wellness Anwendungen buchen. Erstaunlicher weise ist nur noch 1 für den 05.02. frei. Alle anderen Tage sind nicht buchbar. So viele Leute sind doch gar nicht hier. Egal, die buche ich mir jetzt.
Und nun auf zum Abendessen. Das Resraurant ist einen Stock über mir und ebefalls leer. Also bis auf die 5 Tische die besetzt sind. In der Mitte steht das Buffet. Heute gibt es Fisch in Senfsoße, Fisch mit Bohnen, gepöckeltes Schwein, Kartoffeln, Kroketten und Rosenkohl. Ich habe alles probiert, schmeckt alles sehr gut. Getänke muss man extra zahlen, kann die aber aufs Zimmer schreibenlassen und sozusagen mit der Gesamtrechnung dann zahlen. Mittem im Abendessen bekomm ich Nachrichten von Max. Ihr wisst schon Max, wo ich meinen Urlaub immer buche. Nur diesen nicht ;) Max möchte wissen wo ich denn bin, weil ich meinte er hatte ja hier oben den ganzen Tag Sonnenschein. Ich verrate ihm, dass ich 30 km von Rostock entfernt bin und so verabreden wir uns für den nächsten Tag. Ich werd nach Rostock fahren ins Reisebüro und dann gehen wir noch Kaffee trinken.
Kurz vor dem ins Bett gehen, lädt mich Max noch zu einer Kundenveranstaltung des Reisebüros ein.
Ich lehne aber ab, zu viele Menschen und ich wollt eigentlich meiner Ruhe. Max meint er würde sich freuen, wenn ich mich umentscheide. Er wäre ganz traurig wenn ich nicht komme. Ich hab mich innerlich schon entschieden. ;) Für was genau wird morgen verraten.
Gute Nacht.
Samstag, 22. November 2025
die legen uns trocken
Willkommen in, Moment, ich sehe draußen ja gar nichts, ist alles voll neblig. Wo müssten wir denn eigentlich sein? Linz. Na dann erstmal zum Frühstück. Auf dem Weg durch Schiff bemerke ich draußen Schneefall. Offenbar hat uns der Winter eingeholt. Das hält uns aber nicht von einem Spaziergang durch Linz ab. Man muss sich nur warm anziehen. Also Pullover, Jacke, Schaal, Mütze und Handschuhe und schon ist man gewappnet. Das Schiff ist von Schnee bedeckt. Die Straßen von Linz ebenso.
Leider hat der Weihnachtsmarkt von Linz noch nicht geöffnet. Dafür aber der Mariendom.
Auf dem Rückweg durch die Stadt entscheiden wir uns für eine Linzer Torte, oder zumindest für ein Stück davon. Direkt am Marktplatz findet sich ein kleines Café, dass auch für uns alle Platz hat.
Sieht lecker aus, ist aber etwas zu süß, selbst für meinen Geschmack.
Unser Schiff liegt heute neben einem anderem, das heißt, um an Land und zurückzukommen, müssen wir entweder durch oder über das andere Schiff. Auf dem Weg in die Stadt sind wir durch das andere Schiff. Die hatten schon irre viel weihnachtliche Deko, dass sah so toll aus. Als wir uns dem Schiff nähern, entdeckt Simone auf dem Sonnendeck einen, nur mit Badehose bekleideten Mann. Das Schiff hat einen wesentlich größeren Pool als unseres und offenbar ist der gut beheizt. Eine Dame ist schon im Pool, sie trägt eine Pelzmütze und unser halbnackter Mann erklärt uns, dass das Wasser sehr warm ist. Muss ich dann doch mal testen. Einfach mal die Hand reinhalten. Also das hat mindestens 32 Grad. Schade, dass das nicht unser Schiff ist. Wir werden erstmal zum Mittagessen gehen. 😉 Dieses ständige gegesse. Nach dem Urlaub ist dann wohl erstmal fasten angesagt.
Nach dem Mittag gehen Monika, Bernd und ich noch eine große Runde. Mittlerweile scheint die Sonne.
Nach dem Spaziergang wird dann nochmal geruht und schon der Koffer gepackt. Da unser Schiff morgen einen Termin in der Werft hier in Linz hat, werden wir heute Abend nur den Ankerplatz ändern. Morgen früh um 8 Uhr fahren uns dann Busse nach Passau zurück. Also werden wir wohl heute nicht all zu lange machen. Ich muss nun erstmal alles in der Kabine zusammensuchen 😉 Bis zum Abendessen hab ich aber noch genug Zeit und der Koffer muss auch erst bis 7 Uhr vor der Kabine stehen. Pünktlich zum letzten Dinner an Bord bin ich im Restaurant. Ja schon wieder Essen 😉 Heute bedient und Benjamin. Monika will gleich wieder alles wissen, wo kommt er her, wie geht’s ihm hier an Bord. Ich gebe meine Schätzung seitens der Herkunft schon mal bei ihr ab, Kenia. Ich solle ihn dann fragen, denn ich kann ja am besten Englisch. Am Ende kann sie es nicht abwarten und fragt ihn selber. Ja er kommt aus Kenia und nun versucht sie ihm zu erklären, dass ich das Geraten hatte, natürlich in denglisch (deutsch englisch). Das Essen ist wie immer köstlich und Benjamin macht einen ausgezeichneten Service. Sogar einen kleinen Scherz erlaubt er sich. Ich hatte noch um etwas Wein gebeten, er kam, setzte die Karaffe an, zwei tropfen vielen in mein Glas und dann sagte er „ein wenig 😉“. Weil wir alle an diesem Abend sehr zufrieden waren und er ein ganz lieber ist, bekommt er auch Trinkgeld.
Heute in der Bar, hat direkt an der Theke mit Blickrichtung zu unserem Tisch, der Hotel- und Barmanger Platz genommen. Wir bestellen heute mal Aperol Spritz, leider warten wir sehr lange, als ich Richtung Bar schaue, sehe ich wieder den Manager da sitzen mit starrem Blick zu uns. Ob die uns trocken setzen wollen? Er nickt mir zu uns gibt Zeichen, dass die Getränke gleich kommen, aber auch 5 Minuten später keine Getränke. Meine Bestellung hatte ich bei Putu abgegeben, dann kommt ein anderer Kellner und fragt, ob wir schon bestellt haben, was wir bejahen. Es vergeht wieder Zeit und Putu taucht wieder auf. Ich frage ihn wo denn unsere Getränke sind. Etwas wütend geht er an die Theke und beschwert sich, dass wir noch nichts bekommen haben. Den restlichen Abend werden wir fast ignoriert und der Manager beobachtet das alles 😉 Wir haben es wohl übertrieben. :D
Es wird Zeit ins Bett zu gehen, heute endlich mal vor 23 Uhr. Koffer ist so weit fertig, Deutsche Bahn scheint auch pünktlich loszufahren. Hoffen wir das wir nicht all zu lange von Linz nach Passau brauchen. 1 1/2h sind dafür vorgesehen. Morgen genießen wir noch das Frühstück gemeinsam und dann trennen sich unsere Wege wieder.
Ich fands toll. 😊
Ich hab noch ein letztes Foto für Euch.
THE GANG!
GALA-DINNER
Guten Morgen aus Krems. Heute ist mein Ruhetag und ich muss endlich mal meinen Blog schreiben. Da wir jede Nacht die letzten an der Bar sind und früh zeitig raus, brauch ich heute mal einen Tag für mich 😊
Nach dem Frühstück verabschiede ich mich und mach erstmal noch ein Nickerchen in der Kabine, dann schnapp ich mir mein Notebook, setzt mich in die Lounge und tippe fleißig 😉.
Heute Abend ist Galaabend und Monika freut sich ganz besonders, dass dieser an ihrem Geburtstag ist.
Hier in Krems ist es eisig kalt, aber die Sonne scheint. Nebel steigt von der Donau auf und ich hab das Schiff für mich ganz allein. Keiner da. Alle ausgeflogen.
Meine zwei Blogs hab ich dann gegen 14 Uhr fertig. Kaffeetrinken Zeit und da ist auch schon Monika und Bernd, die beiden kommen gerade von Ihrem Spaziergang. Ich wird mich jetzt etwas in die Sonne legen, vorher warm anziehen und Decken mitnehmen. Auf dem Sonnendeck liegen schon Monika und Bernd und auch Sabine und Oliver sind da. Die Sonne wärmt und wir genießen die Ruhe. Ich glaube ich bin sogar kurz eingeschlafen und hab geschnarcht 😉
Kurz nach 15 Uhr gehen wir in die Lounge, ein Stück Donauwelle und eine heiße Schoki. Und dann geht auch schon die Sonne langsam unter.
Die Tische für das Gala Dinner sind schon vorbereitet. Gestern Abend mussten wir uns an einen anderen Tisch setzen, weil zwei Leute sich an unseren 6-er Tisch platziert hatten. Heute sitzen wir in der Lounge, von der man aus über eine Treppe ins Restaurant kommt, so günstig an der Treppe, dass wir unseren Tisch sehen können. Meine Schwaben wussten übrigens nichts vom Gala-Abend, aber ich hatte davon schon berichtet und auch das man sich da schick anzieht, oder kann 😉 Bevor aber der Gala-Abend beginnt, wird die gesamte Crew vorgestellt, aus der Bar, der Küche, dem Housekeeping, … Auch der Barmanager, der so langsam ein Auge auf uns hat, weil wir unser Getränkepaket voll und ganz auskosten.
Heute übertreibe ich es mal nicht, heute mal nur Grüner Anzug und dunkelblauer Pullover dazu. Sabine ist dennoch ganz begeistert und merkt auch, dass ich wieder gut rieche 😊 Punkt 19:30 Uhr stürmen alle das Restaurant :D es ist unglaublich, wie Raubtiere, die nach einem Monat das erste Mal Essen bekommen. Nun ja hier nun das Menu. Und die Speisen.
Und nach dem Essen 😉 Na wer errät es? Ab an die Bar. Der DJ speilt heute wieder das beste aus den 50-ern bis 80-ern :D Auch unser Macarena Mann ist wieder da 😉 Und nach dem ein oder anderem Vodka-Lemmon spielt er dann die Club Hymne von der AIDA. Da kann sich nicht mal mehr Monika halten und stürmt die Tanzfläche 😉 Man glaubt es kaum, aber auch all die älteren Herrschaften können noch ganz gut tanzen. Und ich rede hier nicht vom Walzer, nein die ganzen neuen Hüften scheinen der Rollatorgang neue Kraft zu verleihen und selbst unsere älteste Passagierin, die sitzt in Rollstuhl und ist 100, tanzt, also sie wird immer Rollstuhl hin und her und im Kreis gefahren.
Wenn Euch ein älterer Mensch sagt er könne nicht mehr so, der LÜGT.
Es ist kurz vor Mitternacht. Oliver hat um gleich Geburtstag. Und natürlich hab ich schon den kleinen Mini-Gugelhupf einstecken. Und Punkt Mitternacht hole ich den kleinen Grünen Kuchen und Oliver strahlt übers ganze Gesicht. Der DJ spielt wieder Happy Birthday, Putu, unser Barkellner, gratuliert auch noch und dann wird es wieder Zeit für uns.
Wir sind schon wieder die letzten 😉
Gute Nacht.
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