Donnerstag, 16. Oktober 2025
Das fotografieren des Eifelturms ist nachts verboten.
Letzter Tag in Paris, morgen früh fahren wir heim. Zwei Fotos aus 2007 fehlen uns noch. Eins an der Sacre Coeur und eins vor Notre Dame, das hatten wir vergessen. Da Sacre Coeur gleich um die Ecke ist, wird auch das unser erstes Ziel. Diana gab mir eine Liste von dem, was sie gern noch sehen möchte. Die hatte ich dann bei ChatGPT reingetippt und die gab mir dann eine Route. Diese wird nun abgearbeitet.
Das Foto vor Sacre Coeur ist schnell gemacht. Auch wenn sich eine Asiatin über unser: „nee du musst weiter links, warte, ich muss wohl von unten, Moment“ amüsiert, bekommen wir das Bild fast wie damals hin.
Anschließend wollten wir noch ins Innere uns stellten und an der Schlange an. Allerdings räumte dann plötzlich die Polizei den Vorplatz und schlossen die Kirche. Bombendrohung. Nun, da machen wir uns aus dem Staub vorbei an diversen Wandzeichnungen auf zum Moulin Rouge,
Von hier dann mit der U-Bahn, ich sag´s gern nochmal, die kommt aller 4 Minuten 😉, zum Pantheon. Hier gibt’s mal keine Schlange, an der man sich anstellen muss. Aber meine Glasflasche für unterwegs muss ich leider entsorgen, ist im Pantheon nicht erlaubt. Und dann betreten wir ein gigantisches Bauwerk mit einer Pendeluhr. Hier lass ich mich dann auch gleich heilig sprechen 😊, besuchen das Grab von Voltaire und Braille und zum Schluss liegen wir auch noch auf dem Boden 😊
Weiter geht’s zu einem kleinen Ristorante, für einen kleine Snack.
Dann noch zur Notre Dame, um da letzte Bild nachzustellen.
Und der letzte Punkt für unsere Tagestour ist die Freiheitsstatue, ja in Paris steht auch eine, kleine.
Dann geht’s erstmal zurück ins Hotel, um dann abends den Blinkernden Eifelturm zu bewundern. Mister T ist natürlich auch immer mit dabei und darf dann auch den Eifelturm bewundern. Gegen 19:30 Uhr machen wir uns auf den Weg. Leider kommen wir erst 20:09 Uhr an. Man muss nämlich wissen, dass der Eifelturm immer zur vollen Stunde 5 Minuten lang „glitzert“. Ich könnte Euch ein Video davon zeigen, aber das ist nicht gestattet, denn diese Glitzershow ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht veröffentlich werden. Genauer gesagt: „Es ist nicht erlaubt, den Eiffelturm nachts zu fotografieren, wenn es um die Veröffentlichung der Bilder geht, da die spezielle Beleuchtung urheberrechtlich geschützt ist. Die Beleuchtung des Eiffelturms, die aus etwa 20.000 Lampen besteht, wurde speziell entworfen und unterliegt dem Urheberrecht. Tagsüber können Fotos ohne Genehmigung gemacht werden, jedoch sind Nachtaufnahmen nur für den persönlichen Gebrauch erlaubt.“ Nicht mal ein Foto. Aber, wenn der nicht das Hauptmotiv ist, dann schon 😉 Bildrechte, sowas tolles. Hier laufen tagsüber schon Leute rum mit Souvenirs. Nachts dann mit Weinflaschen, die sie an die Touristen teuer verkaufen. Bis zu 28€ für eine eigentlich sehr billige Flasche 😉
Mama bekommt via WhatsApp ein Livebild 😊 So ein Bild will ich noch machen, und zwar von der Champs-Elysées bei Nacht.
Dann geht’s auch schon wieder heim ins Hotel.
Morgen gibt’s keinen Blog. Um 09:55 Uhr geht unser Zug wieder Richtung Deutschland.
Wir lesen uns in 4 Wochen wieder 😉 Flusskreuzfahrt. Bis dahin. Bon nuit!
Mittwoch, 15. Oktober 2025
Paar Kilo mehr, paar Haare weniger
„Du machst es auf Französisch!“ Und das gleich zum frühen Morgen, auf fast nüchternen Magen. Eigentlich ging es um meine französischen Sprachkenntnisse, aber als der Satz gefallen war, merkte Diana schnell das der doch recht zweideutig klang. Auf Englisch macht sie mir nichts vor, aber französisch kann ich doch ein wenig besser :D
Wir starten wie immer mit Frühstück.
Heute steht der La Tour Eifel auf dem Plan. Unser Gespräch vom Frühstück kommt mir wieder in den Sinn und ich erkläre Diana die Aussprache: „eigentlich ist das ein Wort im französischem – latourefel, jetzt noch mit Akzent, ähm nee anders, mehr so lasziv, von oben herab.“ Natürlich geht’s wieder mit der Metro durch den Untergrund von Paris. Das ist auch die schnellste Art und Weise, wie man hier von A nach B kommt. Und auch die günstigste, es sei denn man läuft. Auf der Esplanade du Trocadéro angekommen, ist er in voller Pracht zu sehen, der Eifel Turm.
Es ist ein erhabener Moment dieses Riesige Stahlungetüm aus der Nähe zu sehen. Dazu scheint heute noch wunderbar die Sonne, was ihn aus unserem Blickwinkel noch majestätischer wirken lässt.
Auf zum Eingang. 2007 war ich hier, damals war alles recht leer und man konnte direkt von der Straße aus zum Turm. Heute ist das anders. Man hat in eingezäunt mit riesigen Glaswänden. Man muss durch eine Sicherheitskontrolle noch bevor man sich Tickets kaufen kann. Wie das wohl wird da oben. In einem uralten Fahrstuhl bis auf 281m. Ich hasse es jetzt schon. Diana entscheidet sich sogar todesmutig die Treppe zu nehmen. Da kommt sie dann nur bis zur 2. Ebene. Ich möchte jedoch ganz nach oben und das geht alt nur in dem Lift. Der ist alt, eng, wackelig, macht komische Geräusche und er ist vollverglast, damit man ja auch alles sieht. :/ Daher trenne sich nun unsere Wege. Ich zum Ticketschalter für den Lift und Diana zur Treppe. Auch hier wieder 30 Minuten anstehen. Und dann ab in den Lift. Einfach Augen zu und durch. Es geht für mich gleich auf die 2. Ebene, um dann gleich in den nächsten Lift zu wechseln, welcher mich ganz nach oben bringt. Der ist auch verglast, noch enger und macht noch komischere Geräusche. Ich hab wieder die Augen, aber das flaue Gefühl lässt sich nicht abstellen. Ist wie im Flugzeug.
Endlich oben. Es schwankt. Aber egal. Wer Aussicht will muss halt auch mal leiden.
Immerhin hat es Mr T auch ganz nach oben geschafft und ich werd ja wohl mindestens genauso tapfer sein wie er. Diana schreibt, dass sie es nicht in die 2. Ebene schafft. Ich kann das nachvollziehen. Mit Höhenangst machen die Treppen weniger Spaß und mit dem Fahrstuhl wäre es für sie nicht einfacher geworden. Also gebe ich mein Bestes beim Bildermachen. Man könnte von hier oben auch über die Notwendeltreppe nach unten gehen, aber das wäre auch für mich eher ein Akt des Sterbens. Also heißt es wieder mit dem Fahrstuhl und Augen zu nach unten.
Kurz noch auf der 2. Ebene einen kurzen Abstecher machen und dann erinnere ich mich, dass ich 2007 via Treppe runter bin. Ist das eine gute Idee? Nein! Mach ich es trotzdem? Ja! Ich lauf in der Mitte der Treppe, kommt mir jemand entgegen, bleibe ich einfach stehen :D So schaffe ich es, mit Dauerblick nur auf die Stufen nach unten. Also auf Ebene 1, da wartet nämlich Diana, so dass wir beide runter können. In dem Pylonen, in dem wir absteigen, läuft auch der Lift zur 1. und 2. Ebene und als den Diana erblickt und die darin eingepferchten Leute, höre ich nur: „NEIN, ohne mich“. Heile kommen wir unten an. Dann bekommt Mama noch einen Videocall, damit sie auch mal den Eifelturm „live“ sieht. Nun gibt es da noch was, was wir erledigen wollen. Wie gesagt 2007 war ich hier und hab die Spitze des Eifelturms „berührt“. 😊 VIA FOTO!
Und nun ist da ein kleines Hüngerchen. Auf ins nächste Café. Draußen nehmen gerade 3 Damen platz und er attraktive Kellner fragt die Damen auf Englisch, wo sie denn herkommen, diese antworten mit Canada. Ob denn der Kellner auch kanadisch spricht: „nein nur kanadisches Englisch, also Französisch.“ 😉 Wer es nicht weiß, in Kanada spricht man auch Französisch. Wir nehmen platz und studieren erstmal die Karte. Dabei fällt mir auf, dass die Preise … 1 Cola 0,5l 11,50€ Nun ja, man speist hier auch in Anwesenheit des Eifelturms, daher die Preise. Ich bestelle mir mein Essen wie immer auf Französisch und sogleich bekomm ich eine Rückfrage. Die verstehe ich zwar eindeutig, aber das Antworten fällt mir gerade schwer. Entweder weil der Kellner mich verlegen macht oder, nein der Kellner macht mich verlegen, geben wir es zu. Er fragt also, ob ich eine große (grande) oder kleine (petit) Cola möchte. Und was antworte ich? une petite grande (eine kleine große) was dazu führt, das er anfängt mich lächeln, was mich noch verlegener macht und ich nun gar nicht weiß was ich sagen soll. Am ende wird es eine grande (große). Beim Bestellen des Essens läuft es dann besser. Zumindest bis Diana dran ist und es auf Englisch versucht, was er rigoros ablehnt, aus Spaß natürlich und mich wieder in Verlegenheit bringt auch Dianas Essen auf Französisch zu bestellen. Problem dabei ist nur, dass ich ihres nicht aussprechen kann. :D Wohl der Tatsache geschuldet, dass ich die Karte verkehr herum halte. Zum Glück weiß er, was Diana möchte und erlöst mich 😉
Wie bestellt man nun eigentlich die Rechnung? Zum Glück sagt mir Google dazu mehrere Möglichkeiten und jeder heißt anders. Diana ermutigt mich, indem Sie den Kellner ruft und ich darf meinen Satz sagen. Der schaut mich an und ich bringe zwei Varianten raus. Eine davon scheint die richtige zu sein, denn er wiederholt diese 😉
Für so viel Charmantes Auftreten und sogar ein wenig Deutschkenntnisse, bekommt er natürlich auch ein Trinkgeld. Hier mal der Link, was die Rezessionen angeht, ich kanns nicht ganz nachvollziehen. Wer sich in ein Café gegenüber dem Eifelturm setzt, der muss nun mal in Paris damit rechnen, dass es teuer wird. Der Service was spitze und Mein Salat mit Hühnchen lecker.
https://maps.app.goo.gl/gjjz7w7nLKgp7QEu7
Für uns geht es nun zur Pont Alexandre III, denn auch dort habe ich 2007 ein Bild gemacht, das wir noch nachstellen wollen. Zuerst sitze ich am falschen Ende der Brücke, aber nach dem Überqueren kommt mir in den Sinn, das alte Bild nochmal rauszuholen und siehe da, ist doch die andere Seite der Brücke gewesen.
Von der Brücke aus konnte man einen Monolithen sehen, das ist einer von 4. Zwei sehen in Ägypten im Karnak Tempel, einer in Rom und einer hier auf dem Place de la Concorde.
Wir stehen nun in einer Flucht vom Louvre, dem Place de la Concorde, der Avenue des Champs-Élysées und dem Arc de Triumph. Und so schlendern wir die Prachtstraße mit all ihren gehobenen Geschäften wie Louis Vuittons, Bulgari, Apple und Cartier bis zum Arc de Triumph rauf.
Da kommt eine Meldung auf mein Handy. 46€ Gutschrift MP France. Was zum … Warum bekomme ich eine Gutschrift und vor allem von wem? Diana fällt ein, dass ich nur eine Summe in den letzten Tagen in Höhe von 46€ bezahlt habe und das sind die Karten für die Aussichtsplattform vom Montparnasse. Aber warum sollten die mir 46€ erstatten? Ich schaue in meine Mails. Und tatsächlich, eine Rückerstattung, der Montparnasse hat die nächsten zweit Tage wegen technischer Probleme geschlossen. Hier in Frankreich muss man seinen Erstattungen nicht nachlaufen, diese werden automatisch vorgenommen. Das hätte auch er Louvre gemacht, wenn sie geschlossen hätten.
Nun, dann planen wir mal um. Auf zum Kaufhaus Lafayette. Die haben zum einen eine Aussichtsterrasse, welche kostenfrei ist und eine gigantische Kuppel im inneren des Kaufhauses. Dank Metro und unserem Wissen welche Tickets wie kaufen müssen, kommen wir schnell voran.
Für heute reicht es auch. Meine Füße tun weh.
Gute Nacht.
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